Mai 15, 2010

grüner spargelsalat mit hähnchenbrust

Je mehr für die Uni zu tun ist, desto weniger wird gekocht - traurig, aber wahr. Während man an Karneval noch alle Zeit der Welt hatte, hat man im Mai das Gefühl, kaum noch hinterherzukommen. Die Betonung liegt hier natürlich auf Gefühl; faktisch gesehen ist das alles gut zu bewältigen, wenn man nicht so ein verdammter Prokrastinationsjunkie wäre. Aber dann kocht man doch einmal was Bloggenswertes - und hat prompt die Kamera vergessen. Deswegen, liebe Leser, bitte Augen zukneifen oder hinter vorgehaltener Hand durchschielen - Handyfoto! Verzeiht mir!

Wir kochen heute: Spargelsalat mit Hähnchenbrust, inspiriert mal wieder von Chili & Ciabatta. Man kaufe dazu beim netten Metzger auf der Severinstraße (da, wo mal ein Stadtarchiv stand) eine Hühnerbrust mit Haut dran. (Meine brachte sagenhafte 520g auf die Waage). Diese Haut trennt man vom Rest des Brüstchens und legt alles beiseite. Dann schneidet man etwa 500g grünen Spargel in kurze Stücke, bis auf die feinen Spitzen, die dürfen ganz bleiben. Die Spargelstücke werden dann mit Salz und etwas Zucker in der Pfanne gebraten. Währenddessen Romanasalat und eine Handvoll Rucola waschen und zupfen und 3 kleine Tomaten achteln.
Dann die Hühnerbrust in die Pfanne hauen. Die Haut gleichzeitig in eine kleinere Pfanne tun und ausbraten, dann rausnehmen und in kleine Stücke schneiden und, wenn nötig, diese vielleicht sogar nochmal braten, bis sie so richtig knusprig sind. Inzwischen ein Dressing machen aus Essig, Öl, Senf, Honig, etwas Zitronensaft und Salz und Pfeffer. Wenn die Hühnerbrust durch ist, in Scheiben schneiden und auf dem Salat und dem Spargel anrichten. Zum Schluss noch die knusprige Hühnerhaut drüberstreuen, die ist zwar in der Zubereitung etwas unappetitlich, aber im Endergebnis echt das Beste. Und dann noch mit schlechtem Gewissen ein Handyfoto schießen, voilà:


(Ich habe mich übrigens heimlich ein bisschen darüber geärgert, dass dieser Salat so einfach und lecker ist aussieht und ist, aber in der Anschaffung doch recht teuer war. Spargel ist zwar billiger als noch vor ein paar Wochen, aber immer noch nicht wirklich billig, und Hühnerbrust vom Metzger - naja. Studentenbudget, ihr kennt es ja. Aber das schöne ist, dass vom Huhn und vom Spargel jede Menge übrig blieb und ich am nächsten Tag daraus mit etwas Mayo, Senf und Frischkäse einen richtig guten Geflügelsalat machen konnte. Resteverwertung macht glücklich!)

Mai 13, 2010

Marshmallowtorte

Im Grunde bin ich keine begeisterte Köchin, sondern Bäckerin. Daher werde ich in diesem Blog mit  süßen Sünden füllen und den Anfang macht diese fruchtige Marshmallowtorte.

 Marshmallowtorte

Zutaten:
100 g Zucker
200 g Butter
300 g Mehl
100 g dunkle Schokolade / Kuvertüre
300 g Marshmallows
150 ml Milch
250 g Quark
200 ml Sahne
750 g Beeren nach Belieben
1 Päckchen roten Tortenguss

Zubereitung:
Boden
  1. Butter, Mehl und Zucker verkneten. Die Butter sollte nicht aus dem Kühlschrank kommen oder kurz in der Mikrowelle (ca. 20 Sekunden) angewärmt werden, so dass sie weich, aber nicht flüssig, ist.
  2. Den Teig in eine Springform geben und den Boden gleichmäßig mit dem Teig ausfüllen, der Rand sollte nicht höher sein als die Mitte. Falls der Teig zu weich sein sollte, hilft eine gute halbe Stunde im Kühlschrank.
  3. Mit einer Gabel den Boden mehrfach einstechen. Dieses verhindert, dass der Boden ungleichmäßig aufgeht. 
  4. Bei 180° C ca. 20 Minuten backen. Der Boden sollte goldgelb bis hell braun sein. Mürbeteig ist direkt nach dem Backen extrem weich und bricht schnell, deshalb relativ zügig den Rand der Springform entfernen. Beim Auskühlen härtet der Boden dann aber.
  5. Die Schokolade im Wasserbad oder im Topf schmelzen und auf den ausgekühlten Boden streichen. Es bietet sich an die Unterseite des Bodens zu nehmen, da diese glatter sein wird.
Masse
  1. Die Milch mit den Marshmallows in einen Topf geben. Es sollte nach Möglichkeit ein größerer Topf gewählt werden, denn die Marshmallows haben die Angewohnheit bei Hitze ihr Volumen sehr stark zu vergrößern. Die Marshmallows sollten bei geringer bis mittlerer Hitze geschmolzen werden und dabei sollte ab und an umgerührt werden. Sobald sie ihre Form verlieren, häufiger und stärker Rühren.





  2. Sobald Marshmallows und Milch eine gemeinsame Masse gebildet haben, den Topf vom Herd ziehen und die Masse etwas abkühlen lassen. Dann den Quark unterrühren. (Es gibt offenbar unterschiedliche Marshmalllowpackungen, meine Packung schmeckte mir dieses Mal nicht so sehr, daher habe ich hier noch etwas Vanillepulver für einen leichten Hauch von Vanille hinzugegeben, ist aber nicht zwingend für die Torte)

  3. Die Sahne steif schlagen und unter der Marshmallowmasse rühren, sobald diese anfängt steif zu werden.
  4. Einen Tortenring um den Boden geben und die Masse auf den Boden geben.
  5. Mindestens drei Stunden oder auch über Nacht kühl stellen.



  6. Bei TK-Beeren auftauen und abtropfen lassen und mit Küchenpapier vorsichtig abtupfen. Frische Beeren waschen. Beeren auf dem Boden verteilen.
  7. Tortenguss nach Anleitung zubereiten und über den Kuchen geben. Den Kuchen bis zum Servieren wieder kalt stellen. Den Rand vorsichtig mit dem Messer befreien.



Und dann natürlich GENIEßEN!